zur Startseite www.heuser-noever.de
 
Aktuelles und zum Darmkrebs
Home 
Aktuell Folsäuremangel Toxoplasmose
Sexualmedizin Spina bifida (Offener Rücken) Gestationsdiabetes
Tag d. amb.Medizin 18.9.2010 Jodmangel IGEL
HPV Farbdoppleruntersuchung Brustuntersuchung
Neuralrohrdefekte Hepatitis B Verhütungsstäbchen
Expertenchat (Protokoll) Akupunktur Verhütungsring
Videoausschnitte Pillenfehler Verhütungspflaster

 

 

 

 
 

Darmkrebsfrüherkennung

Zum 1.4.2017 soll laut Gesetz zur besseren Darmkrebsfrüherkennung jede/jeder gesetzlich Krankenversicherte/r das Recht auf das iFOBT-basierte Darmkrebsscreening haben. Siehe beim Gemeinsamen Bundesausschuss nach: https://www.g-ba.de/downloads/40-268-3749/2016-04-21_KFE-RL_Bewertung-iFOBT_ZD.pdf  Dann ist ein neues Merkblatt für Sie da, z.B. http://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation__Darmkrebs_im_fruehen_Stadium.pdf

neu erstellt am 24.4.2017: (1 Seite!) http://www.kbv.de/media/sp/Patienteninfo_Darmkrebsfrueherkennung_iFOBT_mit_Formularfeld.pdf

nach unten!

 

 

Schauen Sie auch bitte auf: www.darmkrebs.de  Am Tag der ambulanten Medizin ließen die Leverkusener Gastroenterologen extra für Sie am 18.9.2010 das begehbare Darmmodell der Felix-Burda-Stiftung im Leverkusener Forum aufstellen. Schauen Sie sich auf  http://www.faszination-darm.de das Video an! Die Frauenärzte haben zusätzlich zum Tag der ambulanten Medizin 2010 im Forum Leverkusen die einzige begehbare Gebärmutter Europas  extra für Sie bestellt.

Merkblatt zur Darmkrebsfrüherkennung

(Hier aber noch aus einem Merkblatt der kassenärzlichen Vereinigung Nordrhein von davor [2016] kopiert)

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

früh erkannt heißt meist besser heilbar. Auch der Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs (der Arzt spricht von kolorektalen Karzinomen), der in Deutschland die zweithäufigste Krebstodesursache ist, hat durch Früherkennung viel von seinem bisherigen Schrecken eingebüßt.

Das neukonzipierte Programm zur Früherkennung kolorektaler Karzinome bietet nunmehr mit dem zusätzlichen Angebot der Darmspiegelung (Koloskopie) die Chance, bereits Vorstufen von Krebs zu entdecken und zu entfernen, so dass Krebs gar nicht mehr erst entstehen muss.

Es werden ab jetzt (1.10.2002) zwei verschiedene Untersuchungsmethoden der Früherkennung angeboten. Vielleicht haben Sie sogar schon davon gehört bzw. haben schone eine mitgemacht.

nach oben!

1. Der Papierstreifentest (Okkultblut-Test)

 

Hierbei wird der Stuhlgang über drei Tage auf minimale, mit dem Auge nicht sichtbare, Blutspuren untersucht. Sie müssen zu Hause eine kleine Stuhlprobe auf einen vorgefertigten Teststreifen (den Sie vorher von Ihrem Arzt erhalten) aufbringen und diese dann in Ihrer Arztpraxis abgeben. Das Labor kann dann selbst kleinste Blutbeimengungen im Stuhl feststellen, was auf einen möglichen Dickdarmkrebs hinweisen kann.

Womit wir bereits beim Problem wären: Der Papierstreifentest ist nicht perfekt. Blutspuren im Stuhl können viele Ursachen haben, wie z.B. Blutungen aus Hämorrhoiden (ein positiver Test ist jedoch selbst bei blutenden Hämorrhoiden meist ein Hinweis auf eine andere Blutung im Magen-Darm-Bereich und nicht auf die Hämorrhoiden). Und manchmal zeigt der Test nach dem Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln (z.B. manchen Gemüsearten, Fleisch) und Medikamenten (Eisentabletten, Aspirin, Vitamin C etc.) fälschlicherweise die gleiche Reaktion wie bei Blutspuren an, obwohl kein Blut im Stuhl ist.

Ein negativer Test, d.h. kein Blutnachweis im Stuhl, ist auch kein sicherer Beweis, dass kein Dickdarmkrebs vorliegt, denn ein Tumor kann, muss aber nicht immer bluten.

Daher sollten Sie wissen: Auch mit einem unauffälligen Testergebnis gilt es, auf Auffälligkeiten beim Stuhlgang zu achten - insbesondere auf sichtbare -, aber auch auf neu aufgetretenen Durchfall oder Verstopfung. Dann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Trotzdem bleibt diese einfache Testart eine sinnvolle Einrichtung zur unkomplizierten aber eben auch störanfälligen Früherkennung eines Dickdarmkrebses. Vorausgesetzt, man hält sich an den jährlichen Turnus ab dem 50. Lebensjahr.

nach oben!

 

2. Die Darmspiegelung (Koloskopie)

Diese Art der Früherkennung umfasst eine genaue und vollständige Untersuchung des gesamten Dickdarms, wobei sogar sehr frühe Vorstadien (die sog. Polypen) eines möglichen Dickdarmkrebses festgestellt und entfernt werden können. Es dauert mindestens 5 bis 10 Jahre bis aus Polypen Krebs entstehen kann. Bis zum Wachstum des Dickdarmkrebs und ersten Auftreten von Beschwerden können dann nochmals bis zu 10 Jahre vergehen. Darum reicht auch eine Darmspiegelung alle 10 Jahre, um eine mögliche Krebsentwicklung rechtzeitig zu erkennen. Bereits während der Untersuchung lassen sich alle Vor- und Frühstadien restlos abtragen: Hier kann dann kein Krebs mehr entstehen.

Diese hohe Sicherheit hat leider auch ihre Kehrseite. Die Untersuchung ist unangenehm und manchmal schmerzhaft.

Das Untersuchungsinstrument, ein Koloskop, ist ein dünner, biegsamer Schlauch und wird in Ihren After eingeführt und im Darm Stück für Stück hochgeführt. An der Spitze des Schlauchs befindet sich eine Art winzige "Kamera" mit der Ihr Arzt den gesamten Darm schrittweise untersuchen kann. Mit einer kleinen Schlinge können die bereits genannten Polypen bei der Untersuchung unkompliziert entfernt werden.

Selbstverständlich muss Ihr Darm für diese Untersuchung vollständig entleert sein. Dazu müssen Sie eine Woche vor der Untersuchung auf schwere Kost verzichten und einen Tag vor der Untersuchung ein Abführmittel einnehmen. Ein Einlauf, kurz vor der Untersuchung, ist nur notwendig, wenn der Darm nicht restlos entleert ist. Hier kommt es also auf Ihre gute Vorbereitung und Mitarbeit an.

Wie Sie sich denken können, birgt die Darmspiegelung natürlich ein gewisses Risiko. Das Untersuchungsinstrument kann manchmal leichte Blutungen erzeugen. In ganz, ganz seltenen Fällen kann es zu lebensbedrohlichen, mitunter tödlichen Komplikationen wie dem Durchstechen des Darms kommen. Fachleute schätzen dieses Risiko mit 1:10.000 ein. Im Vergleich zum Risiko ohne Früherkennung an Darmkrebs zu sterben, ist dies ein kleines Risiko. Denn ab einem Alter von 55 Jahren beträgt das Risiko in den nächsten 25 Jahren an einem Darmkrebs zu sterben 1:33, also einer von 33 Personen stirbt daran. (Abschrift vom Merkblatt der KV-NO)  

nach oben!

Übersicht über die von den Krankenkassen angebotenen Darmkrebsfrüherkennungsuntersuchungen:

Alter/Art/Turnus
Vorteile
Nachteile
Ab 50-55/Papierstreifentest/Jährlich
Einfach, unkomplizierte Handhabung
geringe Sicherheit, mit dem Alter steigendes Restrisiko
Ab 55/ Papierstreifentest nur, wenn das Koloskopieangebot nicht in Anspruch genommen wird./2-jährlich 
Einfach, unkomplizierte Handhabung
nicht blutende oder kleinere Karzinome werden möglicherweise nicht erfasst; (falsch-) positive Ergebnisse müssen auch durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden
Ab 55/Darmspiegelung/Zweite Koloskopie 10 Jahre nach der ersten
Sehr große Sicherheit, Entfernung der Vorstufen von Darmkrebs
aufwendige, eher unangenehme Untersuchung

„Bis zu 15.000 Menschen könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn die kostenlose Darmkrebs-Früherkennung stärker genutzt würde“, betont Professor Dr. Wolff Schmiegel, Sprecher des Darmzentrums Ruhr und Mitglied im Fachausschuss „Forschung“ der Deutschen Krebshilfe, anlässlich des Darmkrebsmonats 2010.

Selbstverständlich ist es Ihnen überlassen, welche Art der Früherkennung Sie ab 55 wählen. Lassen Sie sich hierzu nochmals in allen Einzelheiten von Ihrem Hausarzt/Ihrem Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin ausführlich beraten. Wichtig ist nur, dass Sie überhaupt die Chance ergreifen, Darmkrebs früh erkennen oder erst gar nicht entstehen zu lassen.

>Also seit dem 1.Oktober 2002 ab dem Alter  von 55 Jahren zur Früherkennung von Darmkrebs zur Darmspiegelung gehen!!!<

Wir bieten einen immunologischen Nachweis von Blut im Stuhl an als individuelle Gesundheitsleistung.  Ab 1.4.2017 soll allerdings der sog. iFOBT ab 50. LJ im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung zur Kassenleistung gehören. Siehe auch: http://www.gesundheits-lexikon.com/Vorsorge-Diagnostik/Krebsvorsorge-Mann/Immunologischer-Stuhltest.html

 Darmkrebs ist bei Männern und Frauen zusammengenommen die häufigste Krebsart in Deutschland. Etwa 60.000 Neuerkrankungen treten allein in Deutschland jährlich auf. Die Zahl der Neuerkrankungen hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Der Darmkrebs ist weltweit für 15 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich.

Für alle auf diesen Seiten und Unterseiten genannten Medizinprodukte gilt:  Ärzte sollten die Fachinformationen der Hersteller beachten und Patienten ihren Arzt oder Apotheker fragen. Die Mitteilungen auf dieser Website ersetzen auf keinen Fall eine persönliche Arzt-Patienten-Beziehung.

Für den Inhalt externer Internetseiten sind wir nicht verantwortlich.

nach oben!

 

 

Beachten Sie auch:

Videoausschnitte

Brustselbstuntersuchung   

Patienten-Information.de

KiP - Früherkennung Darmkrebs

 

Google

Startseite www.heuser-noever.de

 Letzte Aktualisierung: 13.06.2017

[ABC] [Home] [Aktuell] [Anfahrt] [Pflichtinfo] [Über mich] [Disclaimer]
[Zyklus-Rechner] [Psychotherapie] [Briefe-Jemen] [Bauchtanz] [Tag der amb. Medizin]
[Sexualmedizin] [Praxis] [Fotos] [Links] [Igel] [PAP-Test]