zur Startseite www.heuser-noever.de
       

Home

Münchener Nomenklatur II + III - Bethesda

 nach unten!

(Neu! HPV - Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs! )

zur vorherigen Seite

Der PAP -Test - für jede Frau lebenswichtig,

eine Information vom Zentrum für Zytodiagnostik Köln!

Dr. B. Jordan (Prof. Dr. med. Zinser - Schüler) - Dr. F. Brinkmann-Smetanay           

  • Für Ihre Gesundheit: Regelmäßige Krebsvorsorge schafft Sicherheit: Der sogenannte "PAP"-Abstrich (benannt nach dem Arzt Papanicolaou) bietet Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin die Möglichkeit durch Abstreichen oberflächlicher Zellen vom Gebärmuttermund und Gebärmutterhalskanal schon sehr früh mögliche Zellveränderungen zu erfassen, früh genug bevor sich diese zu einer behandlungsbedürftigen oder bösartigen Erkrankung entwickeln können. Durch diese Früherkennung können Zellveränderungen leicht beseitigt und nahezu mit hundertprozentiger Sicherheit geheilt und damit eine Krebserkrankung vermieden werden.

  • Früherkennung statt Spätbehandlung: Durch die Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung senken Sie aktiv das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Gerade der Muttermund ist durch Zyklus, Geschlechtsverkehr, Geburten, Infektionen und Entzündungen von Natur aus einer starken Belastung ausgesetzt und anfällig für Reizungen. Viel öfter als die meisten Frauen vermuten, kommt es deshalb vor, dass die Zellprobe tatsächlich einmal nicht in Ordnung ist. Wie ist dann der Abstrichtest ("Krebsabstrich") einzuordnen und was muss geschehen?

  • Der PAP-Test: Was bedeutet das Ergebnis?: Die nach der Abstrichentnahme in einem zytologischen Labor untersuchten Muttermundszellen werden nach einer bestimmten Klassifizierung in Gruppen I - V bewertet. Dabei bedeutet die Gruppe:

 

 

    Alles okay. Der Abstrich ist völlig unauffällig. Kein Krebs. Alle Zellen sind eindeutig gutartig. Eine erneute Abstrichuntersuchung ist erst im Rahmen der nächsten Vorsorge notwendig.

II    Unverdächtige, leicht entzündliche Zellprobe bedingt durch eine Infektion mit Bakterien, Chlamydien oder anderen Keimen, oder durch Pessar, Spirale oder hormonelles Ungleichgewicht u.a. Kein Krebs. Abstrichuntersuchung nach einem Jahr, manchmal nach vorheriger Behandlung auch früher.

IIw  Nur geringe, meist entzündliche Zellreaktionen der oberflächlichen Zellschichten, aus denen sich auch Krebsvorstufen entwickeln können oft bedingt durch Infektionen mit Bakterien, Pilzen usw. Es besteht ein sehr geringes Risiko echte Krebszellen zu entwickeln. Es gibt aber keinen Hinweis auf eine Krebserkrankung. Der Befund kann eine Zeit bestehen bleiben oder kann sich weiterentwickeln zu einer höheren Gruppe. Meist verschwindet er nach einer kurzen Behandlung. Abstrichwiederholung ggf. nach Behandlung (antibiotisch, hormonell usw.) nach 4 - 6 Monaten.

III   Ein solcher Abstrich ist nicht eindeutig. In der Zellprobe wurden zwar keine Krebszellen gefunden jedoch Zellveränderungen, die auffällig aber mikroskopisch nicht eindeutig zu bestimmen sind. Neben einem Kontrollabstrich wird oft eine antibiotische oder hormonelle Behandlung und eine Scheidenspiegelung durch Arzt/Ärztin erforderlich, manchmal auch eine kleine Gewebeentnahme. Der Kontrollabstrich erfolgt je nach Situation nach 4 - 8 Wochen.

III D  Dieser Abstrich-Befund ist gerade bei jungen Frauen sehr häufig und wird meist als leichte oder mäßige Dysplasie bezeichnet, d.h. es zeigen sich leichte Zellveränderungen der Krebsvorstufen, es besteht ein geringes Risiko echte Krebszellen zu entwickeln, es liegt aber kein Krebs vor. Meist hängt diese Veränderung mit dem häufig verbreiteten HPV - Infekt* zusammen. Wegen seiner Rückbildungsfähigkeit wird der Abstrich Gruppe III D abwartend behandelt. Eine Abstrichwiederholung sollte je nach Befund nach 3 - 6 Monaten ggf. nach Behandlung erfolgen.

IVa  Dieser Befund kommt selten überraschend und wird als schwere Dysplasie oder auch als "in-situ-Vorstufe" bezeichnet, d.h. es liegen schwere Zellveränderungen der Krebsvorstufen vor. Meist wurde bei vorangegangenen Untersuchungen ein auffälliger Befund (Gruppe III D, III usw.) festgestellt oder die Voruntersuchung liegt bereits längere Zeit zurück. Diese Zellveränderungen stellen Krebsvorstufen dar, die sich ohne Behandlung nicht zurückbilden, so dass ein operativer Eingriff durch Kegelentnahme am Muttermund, sogenannte Konisation, zur Vermeidung einer Krebsentstehung nicht zu umgehen ist.

IVb  Bei Abstrichen der Gruppe IV b und V ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich ein Krebs entwickelt hat.

V     Dies muss jedoch immer durch eine zusätzliche Gewebeprobe abgeklärt werden. Bei regelmäßiger Teilnahme an den Krebsvorsorgeuntersuchungen sind solche Erkrankungen zum Glück selten, denn Gebärmutterhalskrebs entsteht nicht schlagartig, sondern meist über einen Zeitraum von Jahren.

 

- über HPV (auf unseren Seiten),  HPV - Impfung

 

Viele haben aber auch zur Besonnenheit geraten; denn der Impfstoff sei erst kurz auf dem Markt! Langzeituntersuchungen würden noch fehlen. Es bestünde eigentlich kein Grund für übereilte Impfungen. Die Stiko hat sich aber dazu im Frühjahr 2007 geäußert. Eigentlich sollte keiner mehr den Teenies diesen Schutz vorenthalten. Wieso hat 2008 Herr Prof. Harald zur Hausen wohl den Nobelpreis Medizin erhalten??? (Hier zur HPV - Seite )

 

 

 

 

 

Praxis-Adresse
Lützenkirchener Str. 219
51381 Leverkusen - Quettingen 

Tel.: 0 21 71 / 87 77 
Fax: 0 21 71 / 8 44 83 

E-Mail: praxis@heuser-noever.de
Startseite www.heuser-noever.de

nach oben!

 

Nomenklaturvergleich Münchener Nomenklatur II - Bethesda

Für die Befunddokumentation exfoliativ-zytologischer Befunde wird in Deutschland und anderen europäischen Ländern die numerische Klassifikation ("PAP"-Gruppe I-V nach Münchener Nomenklatur II), mit verbalen Ergänzungen wegen der leichten Reproduzierbarkeit, der einfachen Verständigung (z.B. mit dem Kliniker oder Pathologen) und aus Gründen der Qualitätskontrolle angewandt.

Im angelsächsischen Bereich (vor allem i.d. USA) kommt ausschließlich die deskriptive Dokumentation nach dem Bethesda-Schema von 2001 zur Anwendung. Der wichtigste Unterschied zur Münchener Nomenklatur II besteht im Bethesda-Schema in der Zuordnung mittelgradiger Dysplasien zu den schweren Präkanzerosen mit entsprechender Konsequenz:

Mäßige / mittelgradige Dysplasie Münchener Nomenklatur II

Gruppe III D  

 (Cin II, LSIL)

>Abstrichkontrolle

 

Bethesda Schema

 

CIN 2 (HSIL)

>Histologische Abklärung

  • LSIL = Low-grade squamous intraepithelial lesion

  • HSIL = High-grade squamous intraepithelial lesion

Die Unterteilung zweifelhafter Befunde im Bethesda-Schema in solche mit plattenepithelialen (ASC-US) und drüsigen (AGUS) Zellveränderungen (aus Endozervix / Endometrium) bietet wegen der zunehmenden Zahl adenomatöser Zervikal-Läsionen eine bessere Möglichkeit der Differenzierung im Vergleich zur uniformen Gruppe III (unklare Befunde nach Münchener Nomenklatur II).

  • ASC-US = Atypical squamous cells of undetermined significance

  • AGUS    = Atypical glandular cells of undetermined significance

Da es bisher keine international verbindliche Nomenklatur gibt und eine zytologische Diagnostik mit leicht vergleichbarer und reproduzierbarer Klassifikation unter Einbeziehung differentialzytologischer Erwägungen meist den Zugriff auf eine numerische und eine beschreibende Befunderhebung verlangt, verwenden wir die modifizierte Münchener Nomenklatur II mit deskriptiver Befunddokumentation.

Münchner Nomenklatur III neu, gültig ab 01.Juli 2014 siehe http://www.frauenarzt.de/1/2013-pdf/2013-11/1042-1048%20BERUF_Griesser_03.pdf

Autoren:

H. Griesser1, K. Marquardt1, B. Jordan5, W. Kühn3, K. Neis2, H.H. Neumann4, R. Bollmann7, B. Pöschel8, M. Steiner6, U. Schenck1

1Deutsche Gesellschaft für Zytologie 2Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe 3Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie 4Deutsche Gesellschaft für Pathologie, Arbeitsgemeinschaft für Zytopathologie 5Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland 6Berufsverband der Frauenärzte 7Bundesverband Deutscher Pathologen 8Berufsverband zytologisch tätiger Akademiker Deutschland

 

 

NomenklaturIII

Geschäftsführer  

Dr. med. Dietmar Klimas

AG Köln HRB 69822

Dr. B. Jordan

Arzt für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Psychotherapie

Managing Partner - Ärzteberatung GmbH

MVZ Pulheim GmbH

Zytologisches Institut

Auf dem Driesch 34
50259 Pulheim 

Telefon +49 (0)2238 96 555 19
Telefax +49 (0)2238 96 555 66 

http://www.klimas.de/zytologie/pap-test-befund-faq

E-MAIL: zytologie(at)klimas.de

1. Vorsitzender

Geschäftsstelle der AZÄD

Maximilianstraße 38

80539 München


http://www.azaed.de/index.php/vorstand.htm

 

E-MAIL: zytojordan(at)aol.com

Ganz besondere Fälle stelle ich auch anderen Kollegen vor.

nach oben!

 

 

Über Haftungsausschlüsse können Sie hier nachlesen!

Startseite www.heuser-noever.de

© 1999 - 2015 Elenor Heuser-Növer (Text)

Letzte Aktualisierung: 03.01.2015

Google
[ABC] [Home] [Aktuell] [Anfahrt] [Impressum] [Über mich] [Malerei] [Arzthelferinnen] [Links] [Igel] [Forum] [Verhütungspflaster] [-ring] [-stäbchen] [Pillenfehler] [Praxis] [Fotos] [HPV]
[Zyklus-Rechner] [Psychotherapie] [Darmkrebs] [Briefe-Jemen] [Bauchtanz] [Brustuntersuchung]
[Empfängnisverhütung bei Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler] [Akupunktur] [Disclaimer]