zur Startseite www.heuser-noever.de
 
Einige Themen:
 
Home Folsäuremangel Toxoplasmose
Farbdoppleruntersuchung Spina bifida (Offener Rücken) Gestationsdiabetes
Sexualtherapie Jodmangel IGEL
HPV Schutzimpfung Brustuntersuchung
Neuralrohrdefekte Hepatitis B Verhütungsstäbchen
Expertenchat (Protokoll) Akupunktur Verhütungsring
Videoausschnitte * Verhütungspflaster Pillenfehler
* Download eines Videoausschnittes (ca. 3 Min.) dauert mit ISDN etwa 11 Minuten, mit DSL nur 1-2 Minuten. (z.B. Download RealOnePlayer-Gratisversion, hier kostenlos). Währenddessen können Sie aber schon in Ruhe auf unseren Seiten surfen.

 

 

 

 nach unten!

Frédéric Chopin
Valse f-moll, op. posth. 70 Nr.1 (2:09 Min., Sie können das Musikfenster klein setzen, auf meinen Seiten weiter surfen und diesen Walzer hören oder den Valse Des-Dur, op. posth. 70 Nr.3, 4:12Minuten) 

Valses

Tempo Originale Storico

Albert Jürgen Grah 

Klavier


Albert Jürgen Grah (Interpret)

Der aus Köln gebürtige Pianist Albert Jürgen Grah erhält seinen ersten Klavierunterricht bereits im Alter von acht Jahren bei Paul Traut, dessen große Lehrer-Schüler-Folge über Generationen hinweg bis zu Ludwig van Beethoven reicht.

Dieser glücklichen Voraussetzung ist es zu verdanken, dass der Pianist schon sehr früh mit einer authentischen Spielweise der Klaviermusik des 18. und 19. Jahrhunderts konfrontiert wird. Entscheidende Anregungen folgen durch sein Orgelstudium bei Wolfram Gehring. In den Jahren 1973-1979 setzt er seine Musikstudien im Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik in Köln fort. Bedeutsame Meilensteine sind die intensive handwerklich-technische Ausbildung durch die polnische Pianistin Prof. Gediga-Glombitza einerseits und die musikgeschichtliche Prägung durch den berühmten Musikwissenschaftler Prof. Dr. Heinrich Lindlar andererseits.

Nach Absolvierung seines Hochschulstudiums kehrt der Pianist wieder verstärkt zu seinen frühen Wurzeln zurück. Das Ergebnis seiner Forschungen ist schließlich die Wiederentdeckung der originalen historischen Tempi der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.

So beginnt in den achtziger Jahren die musikalische Neuerarbeitung und Aufführung der Klavierwerke von Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin et cetera. Diese Arbeit gipfelt 1988 in der von Albert Jürgen Grah vom Klavier aus geleiteten quasi "Wieder - Uraufführung" der Oper "Don Giovanni" von Mozart in den originalen historischen Tempi an der Studiobühne Köln im Rahmen der 600-Jahr-Feier der Universität Köln. 1993 folgt die "Wieder - Uraufführung" des Singspiels "Die Entführung aus dem Serail" und 1995 der Oper "Cosi fan tutte" von Mozart. Jede dieser drei Produktionen erfreute durch unglaublich große Resonanz und Begeisterung bei Publikum, Presse, Rundfunk und Fernsehen.

Heute konzentriert sich der Pianist im wesentlichen auf CD-Einspielungen.

nach oben!    

"Hören Sie ihm zu, wie er träumt"

"(...)Wir haben von Schubert gesprochen, denn es gibt kein Wesen, das eine größere Analogie zu Chopin aufweist. Was der eine für das Klavier getan hat, hat der andere für die Stimme getan. (...) Chopin ist Pianist aus Überzeugung. Er komponiert für sich selbst und erspielt für sich selbst. (...) Hören Sie ihm zu, wie er träumt, wie er weint, wie er sanft, voller Zärtlichkeit und Melancholie singt, wie vollkommen er die lieblichsten und erhabensten Gefühle ausdrückt. Chopin ist ein Pianist des Gefühls par excellence. (...)"

Als 1841 in der Zeitschrift "France Musicale" diese Kritik des Redakteurs Léon Escudier zu dem Konzert Chopins im Pleyel-Saal erschien, hatte Chopin seit sechs (!!!) Jahren kein öffentliches Konzert mehr gegeben. Denn Chopin war überaus scheu und spielte fast nur im privaten (Freundes-) Kreis.

Und vor diesem Konzert an dem denkwürdigen Tag des 26. April 1841 wurde ervon starken Ängsten geplagt, wie man in einem liebenswürdig humorvollen Brief seiner berühmten Lebensgefährtin George Sand vom 18. April an Pauline Viardot lesen kann:

"(...) Der Chopinsche Albtraum wird am sechsundzwanzigsten in Pleyels Salon stattfinden. Er will keine Plakate, will kein großes Publikum. Er will nicht, dass man darüber spricht. Er hat vor so vielen Dingen Angst, dass ich vorschlage, er soll ohne Kerzen und Zuhörer auf einem Stummen Klavier spielen."

nach oben!

Die hier vorliegende Einspielung der 13 Walzer der Opuszahlreihe versucht, an die Musik dieses Chopin wieder anzuknüpfen.

Bei dieser neuen Interpretation spielt das Tempo Originale Storico die entscheidende Rolle. Die Walzer erscheinen nun im damaligen Tempo des getanzten Walzers und werden dadurch viel ruhiger, als wir sie heute kennen; bekommen aber so den Raum, die "lieblichsten und erhabensten Gefühle" (siehe Zitat) ausdrücken zu können.

Eine bunte Palette verschiedenartiger Walzer tut sich auf, vom temperamentvollen, lebhaft getanzten Walzer - die meisten der "Valses brillantes" - bis hin zum langsamen "Valse sentimentale", in dem "er sanft, voller Zärtlichkeit und Melancholie singt".

Sehr hilfreich waren dabei die Metronomzahlen seines besten Freundes Fontana, die in den Urtextausgaben abgedruckt sind. In der hier vorliegenden Einspielung sind die drei Walzer Nr.10, Nr.11 und Nr.13 in der Fassung nach Fontana gespielt. Hierbei kann man erleben, wie anders die Empfindungswelt des Walzers in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts gewesen sein muss. (Besonders bemerkenswert ist dabei der langsame Mittelteil von Walzer Nr. 11). Der Walzer Nr. 13, der schon 1929 komponiert wurde und damit zu den frühen Kompositionen von Chopin zählt, aber in der Sammlung der Walzer im 19.Jahrhundert den Schluss bildet, gerät durch seine außerordentliche Langsamkeit (Metronomzahl nach Fontana!) bereits an die Grenze der Tanzbarkeit; er wird aber gerade dadurch zum "Schwanengesang" der Walzerreihe.

nach oben!

Entdecken Sie die "neue Welt" der Chopin´schen Musik!

Die hier vorliegenden Aufnahmen wurden eingespielt auf einem Klavier mit der Stimmung von  a=432 Hz. Dieser Stimmton entspricht einem der wesentlichsten und gebräuchlichsten Stimmtöne des 19.Jahrhunderts.

Herr Grah hat unsere Familie über viele Jahre als Musikpädagoge begleitet und hat uns ausdrücklich erlaubt, die Chopin - CD in ".mp3" umzuwandeln und etwas davon für diese Website zu benutzen. Wir sind ihm sehr dankbar und haben ihm diese Seite gewidmet! Der Hintergrundsound der Frame - Seite wird durch eine Midi - Datei erbracht und stammt nicht von ihm.

©Copyright - Rechte der beiden ".mp3"- Dateien dieser Seite bleiben bei ihm. 

Einspielungen von Albert Jürgen Grah:                                                

  • Klaviermusik von Wolfgang Amadeus Mozart
  • Valses von Frédéric Chopin
  • Klaviersonate B-Dur op. posthum von Franz Schubert
  • "Appassionata" von Ludvig van Beethoven
  • Klaviersonaten op. 90 und 0p. 81a "Les Adieux" von Ludwig van Beethoven
  • "Romantisch", Klaviermusik der Romantik

Kontakt:

©AJG Productions

Barbarastr. 22

51429 Bergisch Gladbach

Moitzfeld

Fon: 02204 4 26 482711 48787

EMail   Zur Zeit ist per Internet kein Kontakt zu unseren Musikern möglich,

vielleicht doch: Albert.Juergen.Grah(at)gmx.de

Sie können versuchen zu telefonieren!

P.S.: Homepage:    http://www.a-d-a-g-i-o.com

Für den Inhalt externer Internetseiten sind wir nicht verantwortlich.

nach oben!

 

 

Beachten Sie auch weitere Seiten:
Zusatzsprechstunde Sexualmedizin
Hormonverhütungsring   
Expertenchat (Protokoll)
Pillenfehler

Startseite: www.heuser-noever.de

 Aktualisiert: 03.01.2015

[Hormonverhütungspflaster] [Haftungsausschlüsse!!!] [Hormonverhütungsstäbchen]
[ABC] [Home] [Aktuell] [Anfahrt] [Malerei] [Pflichtinfo] [Über mich] [Paptest]
[Zyklus-Rechner] [Psychotherapie] [Briefe-Jemen] [Bauchtanz] [Darmkrebs]
 [Hormonersatztherapie] [Praxis] [Fotos] [Links] [Individuelle Gesundheitsleistungen]